Embryonen Kauf-Ratgeber





Wagyu Embryonen einkaufen

"Die Summe aller Reinfälle nennt man Erfahrung"


EmbryonenTransfer -

der preisgünstigste Weg eine Wagyu-Herde aufzubauen

Kann ein Landwirt die Preise für Traktoren vergleichen?

in der Regel JA! Hier zählt u.a. die Erfahrung, die Qualität und der Verwendungszweck.

Allein über den Preis kauft ein erfahrener Landwirt keinen Traktor.


Kann ein Laie/Anfänger die Preise für Wagyu-Embryonen vergleichen?

In der Regel NEIN! Auch hier zählt u.a. Ihre Erfahrung, die Qualität und der Verwendungszweck. Über den Preis allein sollte man keinen Wagyu-Embryo kaufen.

Lassen Sie sich von uns beraten - wir haben über 12 Jahre Erfahrung.


Auswahl Embryonen-Spender-Wagyu-Rinder

Bei der Auswahl von Wagyu-Embryonen-Spender-Tieren berücksichtigen wir folgendes:

  • An erster Stelle steht die Abstammung des jeweiligen Tieres, sprich der züchterische Wert auf Basis der Vorfahren. Nur Tiere mit einer interessanten und in der Praxis erprobten Abstammung finden den Weg in die Gruppe der Spender-Tiere.
  • Neben der Abstammung ist das äußerliche Erscheinungsbild eines Tieres von großer Bedeutung. Hierbei wird das Exterieur der Tiere unter Berücksichtigung der gewünschten Rassemerkmale bewertet.
  • Des Weiteren lassen sich genomische Zuchtwerte (auf Grundlage der Tier-DNA) ermitteln, welche dann in die Auswahl von Spender-Tieren mit einfließen. Diese Zuchtwerte sollen eine Vorschau auf die zu erwartenden Merkmale „intramuskuläre Marmorierung“, „Fett-Schmelzpunkt“ und „Fleisch-Zartheit“ ermöglichen.
  • Dank unserer Holstein Wagyu „Ultra-Sonic-Score Technologie“ (USS) ermitteln wir per Ultraschall die Marmorierungs-Qualität unserer Zuchtrinder am lebenden Tier. Diese neue und auf Fakten basierende Leistungsprüfung ermöglicht eine effektive Tier-Auswahl in der Wagyuzucht.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir ausschließlich Top-Tiere für unsere Embryonen-Gewinnung berücksichtigen.



Embryonen-Handelsklassen

Auch Wagyu-Embryonen werden in drei Handelsklassen eingeteilt:

  1. bestmögliche Klasse
  2. geringe Unterschiede zu Klasse 1 und ebenfalls für den Handel zulässig
  3. nur für den eigenen Gebrauch eingestuft


Entwicklungsstadium 

Bei der Klassifizierung eines Embryos wird das jeweilige Entwicklungsstadium (1-9), sowie die jeweilige Qualität (1-4) berücksichtigt. 

Das Entwicklungsstadium:

  • Der embryonale Entwicklungsstand ist das wichtigste visuell feststellbare Charakteristikum zur Beurteilung der Lebensfähigkeit
  • Zuverlässiger Indikator für die Lebensfähigkeit der Embryonen
  • Befruchtungen finden nicht synchron statt, wodurch verschiedene Stadien innerhalb einer Spülung möglich sind

Die einzelnen Stadien:

Entwicklungsstadium/Bezeichnung/Zeitliches Auftreten (Tage nach der Brunst)

  • Nr. 1 / Unbefruchtet bzw. 1-Zeller (#1)
  • Nr. 2 / 2-Zeller (#2)
  • Nr. 2 / 4-Zeller (#3)
  • Nr. 2 / 8-Zeller (#4)
  • Nr. 2 / 16-Zeller (#5)
  • Nr. 3 / Frühe Morula (#5-6)
  • Nr. 4 / Morula (#6)
  • Nr. 5 / Frühe Blastozyste (#7)
  • Nr. 6 / Blastozyste (#7-8)
  • Nr. 7 / Expandierte Blastozyste (#8-9)
  • Nr. 8 / Geschlüpfte Blastozyste (#9)
  • Nr. 9 / Expandierte geschlüpfte Blastozyste (#9-10)


Das Stadium brauchbarer Embryonen liegt immer zwischen 4 „Morula“ und 7 „expandierte Blastozyste“.

 

Zur Qualität:

  • Die Qualität eines Embryos kann als dessen Fähigkeit, zu einer Trächtigkeit zu führen, definiert werden.
  • Bei der Bewertung der Qualität werden die physiologische Entwicklung, und eventuell abweichende Zustände der Embryonen berücksichtigt
  • Hier das „4-Qualitäten-System“ nach Lindner und Wright:
  • Sehr gut“: ein „Idealer Embryo – rund und symmetrisch mit in Größe, Farbe und Struktur einheitlichen Zellen bzw. Blastomeren
  • „Gut“: Embryo mit geringfügigen Abweichungen, z.B. mit einigen ausgeschleusten Blastomeren, unregelmäßiger Form oder einigen Vesikeln
  • „Mäßig“: es bestehen gut zu erkennende Veränderungen der morphologischen Struktur, wie z.B. ausgeschleuste Blastomere, Vesikulation, oder einige degenerierte Zellen
  • „Schlecht“: schwerwiegende Veränderungen sind vorhanden, wie z.B. zahlreiche ausgeschleuste Zellen, unterschiedlich große Zellen, eine große Anzahl von Vesikeln, aber mit einer lebensfähig erscheinenden Embryonenmasse



Je nach Entwicklungsstadium und Qualität wird der einzelne Embryo vom spezialisierten ET-Tierarzt in die Klassen 1-3 eingestuft.

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