Bekommen die Wagyu's bei ihnen Bier?
Eine viel gestellte Frage unserer Besucher


Ochsen auf Stroh in unserer der Mast.
Bitte niemals auf Spalten halten.


Unser Futtermischwagen mit Elektroantrieb

Wagyu - Fütterung

Ziel aller Wagyuzüchter ist es, das "beste" Rindfleisch der Welt
als Delikatesse zu erzeugen.
Das geht mit herkömmlichen Methoden nicht.
Der Mastprozess bei den Wagyu-Rindern muss von der Geburt bis zum Schlachttermin betrachtet werden.

Auf Grund unserer langjährigen Erfahrung empfehlen wir
Wagyumästern was folgt:

Wichtig: Die Fettäderchen, die später die feine Marmorierung im Muskelfleisch bilden, sind angeboren. Wenn diese nur ungenügend vererb wurden, bekommen niemals ein Spitzenfleisch. Deshalb achten Sie bereits beim Rinder- / Embryonenkauf darauf. Billiger Einkauf kann für Sie am Ende der Mast teuer und enttäuschend werden.

So bekommen Sie (mit unserer Genetik ;-) super Fleisch

  1. Nach der Geburt 5-7 Liter Kolostrum von der Mutterkuh oder aus dem eingefrorenen Bestand.
  2. Entscheiden, was aus dem Kalb werden soll -> Entweder Zuchttier oder Masttier.
  3. Bei männlichen Kälbern, die für die Mast vorgesehen werden: Schnellstmögliche Kastration bei Vollnarkose. (komplett „alles raus“).
  4. Anschließend sollte die Zugabe von fettreicher Milch (oder die Verwendung eines Milchaustauschers) z.B. durch eine Ammen-Kuh (nicht Wagyu) erfolgen.
  5. Umstellung des Pansens mit hochwertigem Kälbermüsli.
  6. Abgetrennte Bereiche mit reichlich Heu für die Mastkälber bereithalten.
  7. Langsamer Übergang zu Heulage / Grassilage (2. oder 3. Schnitt. Heu weiter ad Libitum.
    Es ist darauf zu achten, dass die Mutterkuh, falls sie noch dabei ist, das nährstoffreiche Futter nicht aufnehmen kann (führt sonst zur Verfettung).
  8. Nach Absetzen der Kälber langsame Umstellung auf  energiereiche Grassilage (1. Schnitt) und / oder Maissilage. Zugabe von z.B. Getreide-Kraftfutter mit langsamer Steigerung. Schwerpunkt: Wachstum fördern. Auf die ausreichende Mineralienversorgung achten.  Immer offene Tränken mit frischem Wasser im Stall/Paddock anbieten. Die geschätzte Tageszunahme eines derart konditionierten Wagyu´s beträgt ca. 600g/Tag.
  9. Circa ab dem 20. Monat beginnen sich die einzigartigen Fettäderchen zu entwickeln. Ab diesem Zeitpunkt empfehlen wir Maissilage oder Grassilage (1. Schnitt) ad Libitum gut gemischt mit reichlich eiweißreichem Kraftfutter. In dieser Phase werden bei uns Tageszunahmen von bis zu 1200g erzielt.
    Empfehlung: "Nachtisch" zu jeder Mahlzeit anbieten. Zum Beispiel nach der regulären Futteraufnahme in das Restfutter (was dem Tier noch vorliegt) süße Melasse, Apfeltreber oder ähnliches regelmäßig vorlegen.
  10. Bis zum 30. Monat sollte ein so gemästeter Ochse ca. 650-750 kg Lebendgewicht haben.
  11. Ab dem 31. Monat wird das Tier langsam wieder auf hochwertiges, Vitamin A reiches Heu umgestellt. Ziel ist es später möglichst weißes Fett und schön rotes Fleisch zu erhalten. Hierfür ist ein besonderer Anteil von Vitamin A in den Futtermitteln von Nöten. Ein leichter Gewichtsverlust der Tiere ist hinzunehmen. Ab dem 34. Monat ist in der Regel der Mastochse schlachtreif. Schlachtgewicht bei uns ca. 850-1000 kg.

Grundsatz: Jedes Pfund geht durch den Mund.

Wir haben Erfahrung und geben diese gern an unsere Kunden weiter. Fragen? Wir antworten gern und schnell.

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